Die beiden Wasserstoffbusse zeichnen sich aus durch hohen Fahrkomfort, Energieeffizienz und Betriebssicherheit.

Buses4Future setzt seit Gründung des start-ups im Oktober 2019 auf die hochwertigen Brennstoffzellenantriebe des Partners HyMove aus Arnheim. Die Partnerschaft entwickelte sich aus dem gemeinsamen europäischen Projet Super Surf, das sich mit der Qualitätssicherung von Brennstoffzellenkomponenten für die emissionsfreie Mobilität beschäftigte. Die Richtigkeit dieser Entscheidung von Buses4Future GmbH wird eindrucksvoll durch den Erfahrungsbericht des Betreibers Keolis bestätigt. Seit über 2 Jahren werden die ersten Demobusse mit großem Erfolg hinsichtlich Verfügbarkeit, Akzeptanz und geringem H2 Verbrauch betrieben. Buses4Future sieht damit die angestrebte Technologieführer- schaft bestätigt und unterstreicht die Bedeutung des start ups als Wegbereiter für den Einsatz von grünem Wasserstoff für die emissionsfreie Mobilität im öffentlichen Personen-Nahverkehr, ÖPNV.

Die beiden Wasserstoffbusse mit Hymove Antrieb des ÖPNV- Unternehmens Keolis erfüllen ihre Aufgabe ausgezeichnet. Das ergibt die Auswertung des Einsatzes der Busse in dem Zeitraum von September 2018 bis März 2020. Keolis setzt in ihrem Fahrplan bereits seit dem Jahr 2017 einen Wasserstoffbus ein. Im Juni 2018 wurde der Fuhrpark um einen weiteren Wasserstoffbus erweitert. Die Busse waren während des gesamten Zeitraums ständig einsatzbereit, da ihr Wartungs- und Reparaturaufwand gering ist. Ein weiterer Pluspunkt: der Wasserstoffverbrauch ist niedrig. Aufgrund des geringen Verbrauchs und der niedrigen Wartungskosten sind die durchschnittlichen Kilometerkosten vergleichbar mit den Kosten von Bussen, die mit einem Diesel- oder Erdgasantrieb ausgerüstet sind. Allerdings fahren Wasserstoffbusse emissionsfrei. Sowohl die Fahrgäste als auch die Fahrer schätzen den hohen Fahrkomfort der Busse.

Zitat René von Nekkers, Konzessionsmanager bei Keolis: „Die Fahrzeuge erfüllen unsere Erwartungen, und wir sehen eine gute Zukunft für Wasserstoffbusse, insbesondere auf Langstrecken.”

Keolis setzt die Busse auf Stadtlinien in Apeldoorn und auf längeren Regionallinien nach Zwolle, Harderwijk, Amersfoort, Ede und Barneveld ein. Sie haben einen Aktionsradius von 460 Kilometer und legen am Tag 270 bis 440 Kilometer zurück. Die Busse werden im regulären Fahrplanbetrieb eingesetzt, um mehr praktische Erfahrungen mit dem Fahren, Betanken und der Wartung von Wasserstoffbussen sammeln zu können.

Die Brennstoffzellensysteme, mit denen beide Busse ausgerüstet sind, stammen von der Firma HyMove aus Arnheim, die diese Systeme entwickelt und herstellt. Die Brennstoffzellensysteme in den Keolis-Bussen haben sich in der Praxis als sehr effizient und zuverlässig erwiesen. Der Verbrauch beträgt 6,1 kg Wasserstoff auf 100 km und liegt damit 30% unter dem Verbrauch von Wasserstoffbussen mit Systemen anderer Lieferanten. Die Busse sind 96 % der Zeit einsatzbereit. Die Durchschnittskosten pro Kilometer sind mit denen von Diesel- und Erdgasbussen vergleichbar.

Durch den Einsatz der Fahrzeuge im regulären Fahrplanbetrieb ist Keolis zu der Erkenntnis gelangt, dass die Wasserstoffbusse mit HyMove- Brennstoffzellensystemen problemlos im öffentlichen Verkehr genutzt werden können. Aufgrund ihrer flexiblen Einsatzbereitschaft ist keine Anpassung des Fahrplans erforderlich, und mit ihrem großen Aktionsradius und kurzen Betankungszeiten sind die Wasserstoffbusse eine ausgezeichnete Alternative zu Diesel- oder CNG-Bussen, mit dem großen Unterschied, dass keine schädlichen Abgase ausgestoßen werden.

Das Wasserstoffbusprojekt findet im Rahmen der ÖPNV-Konzession für die niederländische Region Veluwe statt. An dem Projekt sind ÖPNV- Unternehmen Keolis, die Firmen ZETT und HyMove sowie die Provinz Gelderland beteiligt. ZETT ist eine Leasinggesellschaft für Wasserstoffbusse im öffentlichen Verkehr. Sie übernimmt die Bereitstellung der beiden Wasserstoffbusse zu einem Festpreis pro Kilometer einschließlich Service, Wartung und Wasserstoffverbrauch. HyMove ist der Lieferant der Brennstoffzellensysteme, während die Provinz Gelderland die finanzielle und öffentliche Unterstützung leistet.

Für weitere Fragen und Informationen wenden Sie sich bitte an: hermann.schreier@buses4future.com oder jochem.huygen@buses4future.com

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