Das Projekt ROCKET ist endgültig abgeschlossen, und wenn wir zurückblicken, sehen wir ein sehr erfolgreiches Interreg VA-Projekt, das mehrfach als Best-Practice-Beispiel für regionale Strategien zur Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit erwähnt wurde.

Aber „Erfolg“ ist ein weiter Begriff, der viel bedeuten kann. Deshalb haben wir, das Konsortium, beschlossen, Ihnen einige Zahlen zu zeigen – Ziele, die wir innerhalb der Projektlaufzeit erreichen konnten:

Neben diesen Zahlen haben die entwickelten Innovationsprojekte eine Grundlage einen soliden und bedeutenden Impact auf die deutsch-niederländische Grenzregion geschaffen. So wurden beispielsweise Entwicklungen zur Bewältigung der Herausforderungen bei unserem gesellschaftlichen Wandel zu einer dauerhaften Energiewirtschaft durchgeführt. Es wurden extrem genaue intermittierende Beschichtungstechnologien entwickelt, um die Effizienz von Perowskit-Solarzellen noch weiter zu erhöhen. Es wurde ein Prototyp für die Inspektion von Wasserstoff-Brennstoffzellen geschaffen, der die Erkennung von Kurven und Anomalien im Nanobereich ermöglicht. Ein weiteres Projekt konzentrierte sich auf neue Produktionstechnologien zur Umformung von hochfesten Aluminiumlegierungen in komplexen und sehr unterschiedlichen Formen, die bisher nicht für die Massenproduktion möglich waren.

Aber der Energiewandel ist nicht die einzige globale Herausforderung, zu deren Bewältigung die Projekte von ROCKET beigetragen haben. Andere Projekte konzentrierten sich auf Verbesserungen in der Gesundheitsfürsorge durch den Einsatz von Nanotechnologie zur Verbesserung der Wirksamkeit der Insulinverabreichung an Diabetes-Patienten, was hoffentlich eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten verspricht. Wieder andere Projekte haben sich auf High-Tech-Verfahren konzentrierten, die in der Lage sind, die Elastizität einzelner Zellen im Körper auf der Grundlage von magnetischen Kräften zu erkennen und auf der Grundlage dieses Wertes zu bestimmen, ob eine Zelle krebsartig oder gesund ist.

Andere Projekte konzentrierten sich auf die Schaffung neuer Materialien für die Probenahme und Analyse von DNA an Tatorten (Sicherheit), neue Methoden zur Verbesserung der Haltbarkeit von Maschinen und Geräten (Industrie und Haltbarkeit), Hochgeschwindigkeits-Gaschromatographie (Sicherheit in Prozessen) oder antibakterielle Materialien, die sich für eine Vielzahl von Anwendungen eignen.

Aber auch außerhalb des Teilnehmerkreises hat das Projekt in der EU viel positives Feedback erhalten – so wurde es beispielsweise im europäischen Projekt „WATIFY“ oder im InterregEurope-Projekt „KissMe“ als herausragendes Beispiel für die regionale Förderung von Schlüsseltechnologien hervorgehoben. Dies motiviert die Kernpartner des Interreg-VA-Projektes ROCKET, aber auch des Folgeprojektes „ROCKET Reloaded“, das Konzept und die gewonnenen Erkenntnisse auch in Zukunft in gemeinsame Projekte umzusetzen.

Kurz gesagt, das Projekt hat nicht nur erfolgreich eine breite Palette von Unternehmen im gesamten deutsch-niederländischen Grenzgebiet erreicht und unterstützt, sondern auch eine technologische Grundlage für die Schaffung gesellschaftlicher Auswirkungen geschaffen. Die Kernpartner des Projekts, Oost NL, NMWP.NRW, Novel-T, innos-Sperlich und der Business Cluster Semiconductors werden diese Entwicklungen auch weiterhin unterstützen, um sicherzustellen, dass die Entwicklungen in den kommenden Jahren weitergehen.

An dieser Stelle möchten wir dem Interreg-Sekretariat, dem Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung und den niederländischen Provinzen Overijssel und Gelderland für die großartige und vor allem fruchtbare Zusammenarbeit danken: Vielen Dank!